Nächtebuch – 3. Eintrag: Stille

Es hat sehr viel passieren müssen

Und Streitereien gegeben

Die sehr laut waren

Bis endlich Stille einkehren konnte.

 

Es wurde sehr schnell gefahren

Überholt und geschnitten

Aufgefahren und gedrängelt

Bis diese unheimliche Stille nach dem Crash herrschte.

 

Es wurde sehr viel geschossen

Blut vergossen und Frauen vergewaltigt

Damit dieser Präsident gestürzt werden konnte

Das Land sich beruhigte und zur Ruhe kam: Stille.

 

Wir müssen lernen

Die Stille nicht nur nach Unruhen zu erkennen

Denn somit wird sie unheimlich

Ich genieße die Ruhe der Nacht und versuche

An das Meer zu denken, an die Berge, den Mond und die Sterne

Die Schönheit des Ganzen

Um zu mir zu kommen, positiv zu denken

Die Welt nicht zu ernst zu nehmen

Das bringt einen nur aus der Fassung

Denn Stille sollte für Frieden stehen

Für sich selbst und alle Anderen.

 

(c) Roman Reischl, Januar 2013

 

 

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