Sternzeichenlyrik: FISCHE

Zeitreisen

 

Der Träumer, der seine Visionen am liebsten in die Realität umsetzen möchte, ist ohne Frage der Kreativmensch unter den Sterzeichen. Es gibt Momente, in denen ihm das sogar gelingt. Was dabei rauskommt, kann sich sehen lassen. Lasse den Fisch nicht im Stich, er braucht Wärme und Zuneigung. Gönne ihm sein Spiel mit einer für ihn bunten Welt.

Zur Geschichte:

Das meiste, was Aaron anpackt, gelingt generell. Nur dauerhaft unter Beweis zu stellen, was er alles weiß und kann und alle Projekte bis zum Ende durchzuziehen, gestaltet sich dann oft doch eher schwierig.

Angepasst an die Masse hat sich der junge Mann noch niemals. Bisher ist er erstaunlich gut damit gefahren. Er schafft es, andere zu begeistern und mitzureißen, denn seine Ideen und Vorschläge sind außergewöhnlich. Wenn er merkt, dass sich jemand dafür interessiert, ist Aaron nicht mehr zu halten.

Leider denkt er unheimlich viel über Dinge nach, die ihn belasten. Er sorgt sich permanent um seine Zukunft und was andere Menschen von ihm halten. Direkt krankhaft reagiert er somit teilweise auf Kleinigkeiten. Für ihn spricht aber, dass er eine Liebe zum Detail entwickelt. Seine Ideen sind ihm heilig und er steht zu 100% dafür ein, auch im Falle herber Niederlagen, sowohl beruflich, als auch privat.

Aaron liebte seinen Großvater. Dieser war keineswegs ein negativ eingestellter Mensch, aber ein gnadenloser Querdenker, ein geistreicher Rebell. Sein Opa war in vielen Bereichen des Weltgeschehens ausgesprochen bewandert und das, was er zu sagen hatte, fand Gehör, auch wenn es dem ein oder anderen gar nicht schmeckte.

Aaron ist nicht wie sein Opa, aber in ihm sieht er bis heute seine größte Inspiration, obgleich auf einer anderen Schiene. Der Junge ist musikalisch, sprachbegabt und weltgewandt.

Doch sein Gedankenkarussell wird Aaron langsam aber sicher zum Verhängnis. Da er das gottseidank selber bemerkt, plant er nun ein psychosomatisches Großprojekt: Eine Zeitreise!

Er möchte mit Hilfe von Gesprächen mit Leuten von damals und heute sein ganzes turbulentes Leben aufarbeiten, um einen großen, von ihm nicht erwarteten Sprung in die Zukunft zu starten. Nicht alles umkrempeln, nur neu denken, andere Prioritäten setzen und alte angestrebte Ziele dennoch nicht aus den Augen verlieren. Dazu hat er eigens eine virtuelle Zeitmaschine erfunden. Sie ist einfacher gestrickt, als man vielleicht zunächst denkt.

Neben dem Niederschreiben seiner Gefühle und Ängste öffnet er sich neuerdings gegenüber Menschen, bei denen er sich es in seinem früheren Leben nicht traute.

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